10.000 Kamele werden in Australien erschossen, weil sie zu viel Wasser trinken

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Australien ist dieser Tage der Kontinent der schlimmen Nachrichten. Die Riesenfeuer wüten dort seit Monaten, alle menschlichen Bestrebungen, sie zu löschen, scheinen bislang vergeblich. Landstriche verbrennen, andere verdorren. Neben 25 Menschen sind schätzungsweise schon mehr als eine Milliarde Tiere Opfer der Katastrophen geworden. Jetzt sollen obendrein mehr als 10.000 Kamele sterben. Durch Gewehrkugeln. Weil sie den Menschen Wasser wegtrinken.

Wie der „Evening Standard“ (ES) vermeldete, sollen die Tiere ab dem heutigen Mittwoch erlegt werden. Professionelle Jäger werden sie von Hubschraubern aus erschießen. Die schreckliche Mission, die fünf Tage dauern soll, folgt auf die Beschwerden von Anwohnern in dem durch eine anhaltende Dürre verwüsteten Verwaltungsgebiet Anangu Pitjantjatjara Yankunytjatjara im südlichen Australien. Die durstigen Tiere, so hieß es, vergriffen sich in der steten Suche nach Trinkbaren immer wieder an menschlichen Wasserressourcen wie etwa an Wassertranks auf Grundstücken.

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