10.000 Kamele werden in Australien erschossen, weil sie zu viel Wasser trinken

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Kamelkadaver kontaminieren wichtige Wasserstellen
Verwaltungsmitarbeiterin Marita Baker sagte dem „Australian“, dass die Tiere Zäune umrennen würden und um die Häuser strichen, um Wasser aus den Klimaanlagen zu bekommen. Die Rede ist von Schäden an der Infrastruktur und Gefährdungen für das Leben von Familien. Aber auch Tierschutzargumente werden angeführt, denn die vor Durst halbverrückten Tiere würden einander tottrampeln auf der Jagd nach Wasser. Kamelkadaver wiederum hätten laut einem Sprecher des südaustralischen Dezernats für Umwelt und Wasser „wichtige Wasserstellen kontaminiert“.

ABC News berichtete, dass die Kadaver der geplanten Massenerschießungen zum Trocken liegengelassen würden und später verbrannt oder begraben werden sollen. In Australien gibt es insgesamt etwa 1,2 Millionen Kamele. Die Tiere waren im 19. Jahrhundert eingeführt worden, um als Lasttiere bei Erschließungs- und Bauarbeiten zu dienen. Die Population wird regelmäßig durch Erschießungen reguliert, weil sie sich sonst alle acht bis zehn Jahre verdoppeln würde.